Hüttenstop bei The Barn
by Lis
Vespern wie bei Muttern kann das arbeitsame Kreativ-Volk im Café Deli The Barn in der Auguststraße 58, mittendrin im so schönen Scheunenviertel. Neben Scones, ordentlichen Blätterteig-Quiches und deftigen Paaren Landjäger erlebt hier vor allen Dingen die gute alte (Sauerteig)Stulle das ihr gebührende Revival. Sämtlicher Belag ist hinsichtlich Herkunft etc. sorgsam ausgewählt und dementsprechend von außerordentlich guter Qualität, zu empfehlen besonders die Varianten des klassischen Käsebrots: Gorgonzola mit Birne, Ziegenkäse mit getrockneten Tomaten. Und für die Süßen unter uns wird sogar – Kinder, wie lang ist das wohl her?!– das Nutellabrot wieder neu aufgelegt. Zum Mitnehmen dann auch konsequent in, na? Der Pausenbrottüte. Ich zumindest hatte immer solche. Damals.
Die noch Süßeren werden am dargebotenen Kuchenarsenal mitnichten vorbeikommen. Sämtliche Backwerke stammen aus dem Rezeptbuch der Mutter des Geschäftsinhabers. Ich sage nur: Schokotarte und Carrot Cake. Jeweils eine Mahlzeit für sich, garantieren sie stundenlangen, erquickenden Zuckerschock. Sprich: Pures Glück. Mit der beste Kuchen des Kiezes.
Dazu gibt´s, klar, lecker Käffchen. Oder Teechen. Vor allem aber ersteres, denn The Barn verspürt, so die eigene, im Ansatz leicht untertriebene Aussage: „eine starke Leidenschaft für Kaffee“. Mehr noch: Kaffee wird zur missionarischen Wissenschaft, nur die besten Kaffeebohnen – crème de la crème – werden bezogen. Gewissheit über Ursprung und Behandlung der so guten Bohnen stehen dabei an oberster Stelle. So pflegen die auserwählten Röstereien zumeist unmittelbaren Kontakt zu den Kaffeebauern selbst. Nun, ob man aus Kaffee ernsthaft eine Wissenschaft machen soll, kann, muss, das bleibt jedem selbst überlassen. Letztlich halte ich es damit wie mit bewünschelruteten Demeter-Tomaten: Solange das Produkt hervorragend schmeckt, sollen mir alle mehr oder minder spleenigen Initiativen recht sein.



Welch Nostalgie-die alten Schulbrottüten!
!
Und gegen ein Goronzola-Birnen-Sauerteigbrot hätte ich jetzt auch nichts
ja, nostalgie ist watt schönet
schokotarte und karottenkuchen. mjamm. und ne kruschpelnde pausenbrottüte – schön war es doch…
gell? leider ist der laden gerade außer reichweite …
echt wahr… :/
[...] Gestern, trotz der mittlerweile entstandenen Achse Berlin-München. Startschuss mit Coffee bei The Barn, dann entspanntester Stroll durch das Scheunenviertel & beyond. Viel herrlicher Schwatz, immer [...]
[...] to short to drink bad coffee. True, that one. The Barn, kleine Oase für exzellenten Kaffee inmitten der Berliner Auguststraße Höhe Koppenplatz, hat, [...]