Dieser Tage

by Lis

Müßiggang, ich übe mich im Flanieren, immer noch. Übung macht den Meister, Genuss des Nichtstuns will gelernt sein. Dr. Nix. Entdeckungstour, bekannte, unbekannte Pfade. Die schönsten, bequemsten, eingeformtesten Römerschlappen aus dem Hause K. Jacques tragen mich entlang der Wege, immer wieder, immer weiter, wieder zurück, und von vorn. Alles was mit muss, mit soll, mit kann in der Canvas-Tasche, dem guten alten Sommerschlussverkauf, wie so häufig, gelobt an dieser Stelle der ausdrückliche Dank (A.P.C.).

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Gemäßigtes Bummeln entlang der Mulackstraße, Schaufenster locken, dann und wann, links, rechts. Im Fokus: Riesenhemd, wie vom Mann, schon klar, der Kniff ist verstanden, von Laurence Doligé, hängend wartend bei Schwarzhogerzeil II. Auf mich? Mal seh´n, mal seh´n. Gut´ Ding´, es will Weile haben. Ich bin da was am Lernen dran (s.o., Müßiggang, Eile mit Weile etc.).

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Kurzes Staunen, mittendrin. Es gibt sie wirklich. Hier, in Berlin, in den immer wieder besuchenswerten Verkaufsräumlichkeiten des Gestalten Verlags, Sophie-Gips-Höfe. Sagenumwobene Schoki, hübscheste Papierkleider, kein Zweifel. Brooklyn, exakt Williamsburg schreit die Provinienz, aus den Händen der für dergleichen urbane Gegenden doch gar passend bärtigen Mast Brothers. Back to the roots, hier wortwörtlich, bitte. Das Kleingedruckte: Neun bis zwölf Euros je 70 Gramm starker Tafel. Meinereins quietschte dann doch leicht irritiert und ließ die bereits getroffene Auswahl (von jeder einer, ist klar sagt der Gierschlund) letztlich wieder, fast bar jeder Wehmut, am ursprünglichen Orte zurück. This chocolate better be like: really good, folks!

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Das Quantum Moneten weitaus gewinnbringender, ja, ich wage mich an eines meiner persönlichen Unwörter der vergangenen Jahre heran: nachhaltiger investiert in ein allerliebstes Vintageensemble. Stillleben mit Schale und Vase. Dänemark, der einstige Ursprung, aufgestöbert bei Ting.

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