Automne, Fall 2013

by Lis

Bislang, dieses Jahr: die Fashion Weeks der sogenannten westlichen Welt, unserer hiesigen Gefilde, ließen mich eher kalt. Zuviel sonstiges um die Ohren, sich über Wochen allzu zäh hinziehende Grippe (Must-have der Saison, ich sag´s euch, ich kenne kaum einen, den sie nicht ereilte, die unheilvolle), alles nicht so ganz mein Ding, nun, summa summarum: das ganze Programm eines doch latenten Desinteresses. Dann, jetzt, Paris, die, na klar, wichtigste Modewoche. Hat bei mir ein leichteres Spiel, die Stadt, ihr Modegetümmel, muss ich zugeben, na klar. Das ganze Franko-Belgische, unter diesem hier relevanten Aspekt soviel eher meine Baustelle. Kaum eine Überraschung bei, und doch, ich bin schier begeistert. Und werde spätestens zum Herbst 2013 in den perfekten Mantel, ein Kostüm investieren. Ja, das Erwachsensein, nein: -werden, es ruft unaufhaltsam. Zu gerne beim guten alten grungy Dries, und dann letzten Endes doch bei A.P.C., vermutlich. Das liebe Portemonnaie, es regelt mein Tun. Was da noch wäre? Ach, das ein oder andere Kleid. Sehet selbst, ihr Lieben.

Noten, Dries van. Belgische Vertretung.

Der Franzose, Tunesier Jean Touitou. A.P.C., immer wieder, nimmermüde.

Der fabulöse, gradlinig-verspielte, stets charmante Guillaume Henry. Carven oder darf´s ein bisschen etwas “Angezogeneres” sein?

Es bleibt: Die Isabel Marant. Gespannt, Hoffnung auf ein Mehr an Nonchalance und Natürlichkeit. Auf dass diese ihr nicht verloren gehe.

Alle Catwalk- und Lookbookpics via style.com, ungleich schönes Portrait von Madame Marant via themarantphiles.com