AJ
by Lis
Wie sie da stehen! Das Offensichtliche bricht sich Bahn, h´nein ins Licht der Tage. Es ist Interiorzeit auf Urban Notes, die, obschon keinesfalls Tagebuch, so doch den Spiegel dessen ergeben dürften, was meine freizeitlichen Gedanken, Tätigkeiten, hochwohlgeliebte Sperenzchen aktualiter ausmacht. Projekt Butzenaufmöbeln, Startschuss zweiter Teil (zu ersterem hier lang). Besonderes, dabei doch eher langfristig anzuvisierendes Schmankerl (s.u.): Die, und ich meine wahrlich die Tischleuchte schlechthin, the AJ, Entwurf des dänischen (schon wieder: die Dänen!) Architekten und Designers Arne Jacobsen, welcher dieser um anno 1960 herum für das von ihm rundum gestaltete Radisson SAS Royal Hotel Kopenhagen aus dem Kreativhut zauberte. Summa summarum hat das hier exponierte Lichtlein mehr als fünfzig stolze Lenzen auf dem Buckel, Anlass genug, dem Klassiker fünf neue, nahezu unübertroffene Farbgebungen frisch aufzulegen. Und ich mag mich nicht entscheiden: Helles Stahlblau? Petrol? Oder doch, hui, das Rot? Fragen über Fragen … in Endlosschleife, Zieldestination unbekannt. Denn, obacht, ihr lieben Leserinnen und Leser: Soweit, so schick, die kleine hier dargebotene Designgeschichte. Der, ach!, schmerzende Haken kommt sogleich, in kompakter, dabei geballter Form von gut sechshundert Euros. Da gerate selbst ich unerschrockene Shoppingmaus doch gar außerordentlich ins Schwitzen. Von der Reaktion meines Liebsten, dem Partner in spe unserer kleinen illustren Pärchen-WG mag ich grad nimmer reden. Murmelte, im Angesicht des genannten Preises den Blick eines angeblitzten Kaninchens im Gesicht, irgendwas von “lampgewordenem Grauen”, und, ich mag´s nicht aussprechen, ja doch, Ikea. Da gäb´s doch bestimmt auch watt Schönet, und leuchten würde es allemal. Ich derweil setze auf die altbewährte Sparflamme. Dauer undefiniert, aber, man trachtet ja nach einem Klassiker, er wird nicht schwinden. Eile mit Weile, Motto der Stunde.
Und, nota bene an mich selbst, einstweilige Mäßigung wäre allemal angebracht, denn leer ist man bislang nun nicht ausgegangen: Ein nicht minder toller Klassiker anderer Art wurde sich bereits gegönnt. Halb so teuer, der Mann gab seinen Segen. Zum Schaffell drauf drappieren, anschließendem Drauflümmeln. Morgen, ihr Lieben, morgen.
Alle Bilder via connox.de, nun sicher kein Geheimtip in der unermesslich weiten Welt der Onlineshops für Möbel und Intérieur, und doch eine der ergiebigsten wie für unsereines praktischsten Fundgruben, da in der Bundesrepublik angesiedelt. Will meinen: kurze Wege, keine Versandkosten.





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