urban notes

Mode & Lifestyle à la Berlinoise

A Kind Of Guise

Die Art, eine Art der Erscheinung. Eine Bühne möglicher Gestaltung, jedem auf die seine Weise, bietet das junge Münchener Label A Kind Of Guise. Junge Menschen, Studenten noch, begannen 2009 Langwährendes, professionalisierten die Leidenschaft, setzten auf Simplizität und hochwertige Materialen, vertrauten dem Blick für´s Detailgetreue, für die so oft gerühmte Haptik, den guten, angenehmen Stoff für Aug´ und Haut. Und gelohnt, gelohnt  hat es sich. Qualität will siegen.

Ich mag ganz besonders gern: Die Kleiderchens. Das lange Schwarze, das kurze Gestreifte. Lässige Abendrobe, Baseballschick, alles drin, alles dran. Hauptsache Überwerfen. Hübscheste Tops aus feiner Baumwolle, gepunktet, zart, geringelt. Und, wenn kühl bis kalt, einfach die Longversion des altbewährten Trenchs drüber. Et voilà.

Schöne Teile, käuflich zu erwerben bei A Kind Of Guise Online, im hauseigenen Münchener Shop oder, vereinzelt, über den Berliner Voo Store.

Pics selbstverständlich via

Wolken, Fahnen im Wind

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Inmitten der Woche, Wetterfritz und -maus munkeln, sollte Kumpan Sommer Einzug erhalten. Ich, keineswegs untätig, gebe mich angesichts des anstehenden Empfangs vorbereitet. Shirt, Kleid, Longshirt, man möge es nennen, wie man möchte, auf jeden Falle entspringt es dem Hause A.P.C. Es ist in Wolken getaucht, abstrakter Form, und doch. Mehr bleibt auf der Ebene kaum zu sagen – ich liebe es. Unten, die Füße: Ebenfalls A.P.C. Burgundersandalen, hübsch anmutend zu blauweiss. Dies abgelichtet, die Zeilen getippt, mir fällt auf: Ich werde, in diese Kombi gehüllt, eine Fahne geben. In etwa, so farbtechnisch. Huch, wie passend? Na, immer langsam. Vertikal, horizontal, alles durcheinander, nun, es bleibt im Auge des Betrachters. Ein Glück.

Tauchstation

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Weile ohne Eile. Einmal Beauty und zurück. Sunday treat, Köpper rein in die Kosmetik. Gepeelt wie re-hydriert ging die abendliche Reise sogleich hier lang. Life-life-balance, resümierende Stichworte des heutigen Tages. Augenzwinkern, im Package mit drin. Für lau, selbstredend.

In diesem Sinne: Juten Start, Montag naht.

Margaret Howell

Ich mag: Was die Britin Margaret Howell seit Beginn der siebziger Jahre, in aller Beharrlichkeit, Konstanz und schlichter, zurückgenommener Schönheit schafft. “Passion for make and quality of fabric”, qua Kraft des Bildes sichtlich, ja spürbar. Gelebte Synästhesie. Landschaft und irisches Leinen, Leut´ und Kleid´ in Freud´ vereint. Durchaus boyish, der Stil. Viel Hemdbluse, viel Jacke und Hose, in einer, umso wundervolleren Farbgebung, meist.  Blau aller Art. Natur. Braun. Grau. Leinenweiß. Ich wünsche: Dies. Und das. Dazu die. Kombo, die erste. Sowie jenes mitsamt denen. Kombo, die zweite. Seit so mancher Zeit. Der Traum, ein Motor, auch, er hält wach. Antrieb, mich dünkt. Zumindest der: Priceless.

Auszüge aus der Spring – Summer 2013 Campaign via

Wege

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Walk in the park, Zug ins Grüne, links, rechts, im Kreis, geradeaus. Da ist Weg. Wo? Gesicht ins Licht. Viel Gehen, noch mehr reden. Ditt und datt, hier und da. Der große Fritz, ganz klein, wacht über Buggyschieber, Kinderleins, Bratwurstesser, Eisschlecker, quäkendes Entenvolk. Wir, Teil der Komödie. Bratwurstessend, eisschleckend. Aus der Bude Altberliner Chansonklänge. Von Ost nach West, wehende Kleidergirlanden, vorbei am Lieblingssoeur. Botanik, Blum´ und Klamotte, das bisschen Rosarot, perfekteste Herzenskombi. Park, die zweite. Verinstagramte Kirschblüten, mal ganz was Neues. Kein Bahnbrechen nirgends, und doch: im Sonnenlichte, alles gut, alles schön.

Neues in Sachen Parsley Seed. By Aesop

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Immer schön rein in die Botanik, so denkt man sich seit Gründung des Unternehmens 1987 im schönen und von mir so heiß und innig geliebten Hause Aesop. Nicht zuletzt gilt dies für die umfangreiche Parsley Seed Pflegelinie, die, der Name mag´s verraten, zum Großteil auf die gute alte Petersilie, bzw., nehmen wir es ganz genau, auf deren Samen setzt. Dass es im Zeichen von Gesundheit, Fitness und dergleichen erwiesenermaßen recht ratsam sein soll, in aller gebotenen Regelmäßigkeit auf dem Vitamin-C-reichen Kraut herum zu knabbern, dürfte ein vergleichsweise alter Hut sein. Dass ergo exakt und just dasselbe Pflänzchen der so vielen urbanen Strapazen ausgesetzten, durchweg empfindlichen Gesichtshaut nur Gutes tun kann, mag vielleicht noch nicht ganz so weit in die öffentliche Wahrnehmung der Großstädter vorgedrungen sein. Nun denn: eben besagte Pflegefamilie aus Cleanser, Maske, Toner, Seren wurde jüngst um ein weiteres, nicht minder liebenswürdiges Mitglied erweitert, einen rundum-sorglos Feuchtigkeitslieferanten mit dem illustren, und wie in Branche und Marke so üblich im Kerne anglophilen Namen Anti-Oxidant Hydrator. Dieser trägt mit Extrakten vornehmlich aus, klar, Petersiliensamen, darüber hinaus aber auch aus Weißem Tee und Weidenröschen Sorge für eine mit Vitaminen und ätherischen Ölen rege gepamperte, beruhigt ummantelte wie ebene Haut.

Die Anwendung könnte unkomplizierter kaum sein, die Textur gibt sich sehr leicht und ist ratzfatz eingezogen. Kein lästiger Film nirgends, und dennoch ist von Austrocknungsanwandlungen auch nach Stunden keinerlei Spur. Der Verbrauch in aller Konsequenz: sehr sparsam. Perfekt für alltägliche Belange, kurzum. Der Geruch? Bei diesem wie allen Aesop-Schützlingen selbstredend himmlisch. Was bleibt, außer Begeisterung? Wenig bis nüschte.

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Das oben mit Inbrunst gelobhudelte Wunderkind ist ab sofort und weltweit in allen Aesop Boutiquen, en ligne, sowie im ausgewählten Einzelhandel erhältlich. 

Ein aufrichtiges Merci für diesen Post gebührt nicht zuletzt dem Hause Aesop sowie henriplusfrank. Zusammenarbeit macht Freude.

Tbilisi Fashion

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Heute, unvermittelt vermittelteter Blick in transkaukasische, eurasische Gefilde: Tbilisi Fashion Week, die vergangene Woche in der georgischen Hauptstadt dem Anlasse gebührend zelebriert werden durfte. Dabei: Liana, liebe Freundin, derzeit mit durchweg anderweitigem Auftrag in der Region unterwegs, und doch, gerade deswegen war es ihr vergönnt, auf kurze Zeit Teil des dortigen, sicher kleinen, feinen, noch recht familiären Modefestes zu sein. Anflüge, Charme des Improvisierten, dann und wann, Herzblut, überall. Wunderschöne Bilder, Blick hinter die Kulissen, es nennt sich “Backstage” auch da, klar. Soviel eingefangen. Merci, Liebes, vorab und sowieso.

EIn Fest, ein Zirkus, ordentliches Blingbling – all dies, in Traute vereint, bei Avtandil Tskvitinidze, dem laut Liana “so ziemlich berühmtesten georgischen Designer”. Ein Store in Tbilisi, dazu ein Renomé, das über die Ukraine nach Monaco reicht. Setting der Show war denn folgerichtig der Tbilisi Zirkus. Die Entwürfe? Material- und Mustermix, Karoflanell und Tüll, Leder, Felle. Die Brise Dries van Noten, dazu offensichtlich eingesetzte traditionelle, gar folkloristische Elemente, Zopf im Kranz.

Nun, was red´, was schreib´ ich: Bilder können mehr. Auf denn.

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Pre-Show: Backstageambiente in Schwarzweiss, vielleicht ungewöhnlich, vielleicht nicht, das bisschen Melancholie, Geduld, Ausharren.

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Sonnendeck

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Mantel muss dann doch noch sein, selbst droben, auf dem Sonnendeck. Kurzer, ernster Blick unter der nicht unerheblich gekürzten Frise. Schade, aber wir wollen nicht meckern, nicht, lichtgeblendete, ergo verwöhnte Berliner Blagen, wir. Laben wir uns an schönen Zeiten in lang getragenden Lieblingsstücken: Mantel von Isabel Marant Étoile, Sonnemondundsterneblüschen ebenfalls, Jeans Acne, Tasche APC, Boots Isabel Marant.

Hey, hello springtime

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Donnerstag, verfrühtes Einläuten des langersehnten und selbstredend wohlverdienten Wochenendes, getreu dem Motto: nur noch der Freitag, Sehnsucht beflügelt. Der Kiez übt sich in Sachen Brunnenstraßenfest und huldigt dem anklopfenden Frühling, nachbarschaftliches Palaver mit Lala Berlin, wunderschön designten, handgefertigten Brillen aus dem Berliner Hause Mykita – traumhaftes Lookbook, so im wortwörtlichen Sinne dieses eine Mal, yay -, Wein, lecker Grillzeugs und noch feinerer Ofenkartoffel à la Joris, und, na klar, wie könnte man´s vergessen: geliebtes Gebändel neuer Couleur gleich nebenan bei Petersens und vonheys, Frühjahrs- und Sommerkollektion in Rosé-Nude-Helltürkis-Khakitönen, hier im Bilde. Die paar Buchstaben, Sternchen. Man tut sich was Gutes, support your neighbourhood, alles für den einen, den guten Zweck, in jeglicher Hinsicht.

Macht´s Euch schön, ihr alle, ihr da draussen.

DNB

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Zufallsfund in der sonnenumspielten Prager Altstadt, etwas ab vom Schuss, desto besser: Die kleine Boutique der tschechischen Designerin Denisa Nová, ihr Label DNB, funktionalistisch, schlicht, formschön sprach an, man schlüpfte rein. Und war um ein wundervolles, simples Leinenteilchen reicher. Dazu die zerlebte Männerjeans, Paar Loafers oder K.Jacques und dem Sommer im Park sollte allzu wenig im Wege stehen.